Der beste Autoclub für Familien – eine Übersicht

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Familienbild Auto

Mit dem Skandal beim ADAC möchten sich viele über die Leistungen der anderen Automobilclubs informieren. Nur gibt es davon sehr viele und bei jedem muss man sich mühsam über die Leistungen und Kosten informieren. Da es gerade für Familien sehr teuer werden kann, möchten wir mit diesem Beitrag etwas Licht ins Dunkel bringen.
Neben einer kurzen Übersicht stellen wir die drei besten Autoclubs für Familien etwas genauer vor.

Sind die Unterschiede wirklich so groß?

Eigentlich nicht, denn prinzipiell kann man bei jedem Automobilclub einen Schutz für die ganze Familie bekommen. Bei den meisten Clubs ist der Familienschutz an eine Premium-Mitgliedschaft gebunden. Das macht es leider teurer. Da Familien meist besonders auf die Ausgaben schauen müssen, stellt sich die nächste Frage?

Lohnt sich eine Premium-Mitgliedschaft für Familien?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Familienmitgliedschaften an einen umfassenderen Premium-Tarif zu binden. Denn schon der Zweitwagen wäre bei vielen Basistarifen nicht enthalten. Da die meisten Clubs den Familientarif sowieso nur in der Premium-variante anbieten, vergleichen wir hier nur Familientarife mit umfassenden Schutz. Denn nichts ist schöner als die Gewissheit, für einen günstigen Preis umfangreiche Leistungen zu bekommen. Daher kommen wir gleich zum Kernpunkt:

Kurzübersicht der Tarife

Autoclub Single Partner Familie
JimDrive 29,00* € 49,00* € 49,00 €
BAVC Bruderhilfe e.V. Automobil- und Verkehrssicherheitsclub 39,00* € 55,50* € 62,50 €
ACE Auto Club Europa 62,80 € 62,80 € 62,80 €
Mobil in Deutschland e.V. 28,00* € 78,00 € 78,00 €
AvD Automobilclub von Deutschland 64,90 € 86,90 € 86,90 €
ADAC Plus (zum Vergleich) 84,00 € 109,00 € 134,00 €
Alle Preise gelten jeweils für eine Jahresmitgliedschaft. *Basismitgliedschaft, letzte Änderung: 01.08.2014

Top – 3 Automobilclubs für Familien

1. Platz 
JimDrive GmbH

JimDrive GmbH Logo

Günstiges Start-Up

direkt zu JimDrive

JimDrive möchte als neuer Anbieter vor allem mit schlanker Verwaltung und der Konzentration auf die Leistung punkten. Auf Dinge wie eine eigene Zeitschrift verzichtet JimDrive gänzlich.

Der Familienschutz ist bei JimDrive jedoch auf Europa beschränkt, es gibt leider auch keine Möglichkeit das aufzustocken. Ansonsten ist der Schutz schon sehr gut, es gibt keine signifikanten Minderleistungen zu anderen Clubs.

So schafft es der Club, bei dem Familienranking den ersten Rang zu holen. Dazu kann man eigentlich kaum noch was sagen. Bei ca. 90,00 € Ersparnis zum ADAC-Plus Familientarif braucht man über den Branchenführer eigentlich nicht mehr nachdenken. Oder?

Mehr InfoMehr zu JimDrive

2. Platz 
BAVC Bruderhilfe e.V. Automobil- und Verkehrssicherheitsclub

BAVC Logo

Rundum versorgt

zum BAVC Antrag

Der BAVC – Bruderhilfe e.V. Automobil- und Verkehrssicherheitsclub kommt bei uns auf Platz 2. Mit dem „Mobilschutz EURO – Familie“ für 62,50 € im Jahr ist man absolut im Pannenfall europaweit abgesichert. Die Hilfe bei schwerwiegenden Personenschäden weltweit kostet im Tarif „Mobilschutz WELT nur 7 € mehr im Jahr. Weitere Vorteile des BAVC sind freie Werkstattwahl und besondere Tarife für Menschen mit Handicap. Ebenfalls gilt der Schutz des BAVC auch für fremde Fahrzeuge (Mietwagen u.ä.).

Die Einstiegstarife beim BAVC sind etwas teurer als z.B. bei „Mobil in Deutschland“ und starten bei 39,00 € pro Jahr (Basis). Jedoch kann für nur 16,50 € im Jahr der Partner mitversichert werden. In den Premiumtarifen Mobilschutz EURO und WELT gibt es nur Single oder Familientarife. Insgesamt ist der BAVC „nur“ 30 cent pro Jahr günstiger als der ACE, bietet aber im Gegensatz zum ACE einen Singletarif. Dennoch können sich die Leistungen im Einzelnen unterscheiden, ein Vergleich der Leistungen im Detail lohnt sich also auf jeden Fall!

Mehr über den BAVC Bruderhilfe e.V.


3. Platz
ACE – Auto Club Europa

ACE Autoclub Europa

Familienfreundlich und günstig

zum ACE Antrag

Der „drittbeste“ Autoclub für Familien ist der ACE (Auto Club Europa) – wobei der Unterschied mit 30 Cent im Jahr sehr gering ist. Mit einem umfassenden und transparenten Ein-Tarif-System für die ganze Familie gibt es keine Wahlmöglichkeit für Singles, macht aber vieles einfacher. Man kann weder den falschen Tarif gebucht haben noch ist man auf Zusatzpakete angewiesen. Das alles gibt es beim ACE nicht. Der Preis: 62,80 € im Jahr. Europaweit. Durch diesen günstigen Familientarif und der Transparenz verpasst der ACE einen sehr knappen Platz 2 unseres Rankings.

Der Schutz gilt dabei für den Ehe- bzw. Lebenspartner im gleichen Haushalt und natürlich alle minderjährigen Kinder. Dabei muss man nicht mal im Auto unterwegs sein, denn geschützt ist man sowohl in Bus, Bahn und Flugzeug als auch in fremden Fahrzeugen (Miete).

Mehr über den ACE


4. Platz
Mobil in Deutschland e.V.

Mobil in Deutschland Logo

Weltweit geschützt

zum „Mobil“ Antrag

Der vierte, „Mobil in Deutschland e.V.“, hat zwar drei Tarife zur Auswahl und bietet sehr günstigen Basisschutz. Doch nur das teuerste Paket „PREMIUM-PARTNER+“ gilt für die ganze Familie. Mit 78,00 € im Jahr dann doch schon einiges teurer als der BAVC oder ACE bietet „Mobil“ dafür jedoch weltweiten Schutz (dieser würde beim BAVC 69,50 € im Jahr kosten). Natürlich auch, wenn man in fremden Fahrzeugen (z.B. Mietfahrzeugen) unterwegs ist. Wer also schon den USA-Trip plant, wäre mit dem „Mobil“ – Club auch gut versorgt.

Mehr über Mobil in Deutschland


Fazit

Alle Familientarife haben einen umfassenden Premiumschutz. Als Referenz dient hier die ADAC-Plus Mitgliedschaft, die bei 84,00 € im Jahr beginnt und für Familien mit Kindern maximal 134,00 € kosten würde. Also ungefähr das doppelte bis dreifache der hier aufgeführten Automobilclubs. Doch nicht nur der ADAC schießt nach oben raus, auch der AvD mit 86,90 € im Jahr ist schon um einiges teurer als die drei Empfehlungen.

Hinweis: Leider sind die Tarife nie 100% vergleichbar, daher soll diese Wertung nur eine Anregung sein. Wer auf bestimmte Sonderregelungen Wert legt, sollte sich intensiv mit den Informationen auf den Webseiten der jeweiligen Autoclubs befassen.

Dann allzeit Gute Fahrt!

Bildquelle: istockphoto – Stand: August 2015 – Alle Angaben ohne Gewähr.
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